Zisterzienserkloster

Himmelpfort entstand im Zuge der Gründung des Kloster Himmelpfort durch die Zisterzienser-Mönche im Jahr 1299.
Das schlichten Gemäuer der Kirche und die Ruinen der ehemals viel größeren Anlage, inmitten alter Bäume und vor der Kulisse des Haussees, strahlt zu jeder Jahreszeit eine Ruhe aus, die zum besinnen einlädt.
Das Kloster entstand für seine Bauweise und Architektur sehr spät und gilt als jüngstes der brandenburgischen Zisterzienserklöster.
Zuerst stand der Chor der Klosterkirche, mit dem heute nicht mehr vorhanden Querhaus und der ebenfalls verlorenen zweigeschossigen Chorkapellen. 1358 wurde ein Hochaltar gestiftet. Wahrscheinlich waren zu diesem Zeitpunkt große Teile des Klosters vorhanden.
1541 wurde das Kloster verweltlicht und verpfändet. Zehn Jahre später wird das Kloster Himmelpfort zu einem Gut umgewidmet. So befand sich Himmelpfort im 16. Jahrhundert im Gutsbesitz verschiedener Familien. Die Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges führten zum baulichen Verfall des Himmelpforter Klosters. Doch nur die unbeschädigte Osthälfte der Klosterkirche wurde 1663 zur einfachen Dorfkirche hergerichtet und von den Bewohnern des Ortes bis heute weiter genutzt.
Die Kirche wurde mehrfach saniert und bekam 2004 ein neues Dach. Über die Geschichte des Klosters ist schon viel geforscht und geschrieben worden.
Zahlreiche Sagen um das Kloster und längst vergangene Zeiten kann man erfahren.
Zum Beispiel über dem unterirdischen Gang, in dem die Mönche Ihre Schätze vor Plünderungen bewahren wollten, die Geschichte vom Fegefeuer oder die Geschichte vom schwarzen Hund, der einst einen Goldschatz in der Kirche bewachte und dessen Fußabdrücke heute noch in den Mauern zu finden sind.

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